Der Wert des Bildes


Bewusst leben wird heute für uns alle immer wichtiger.

Wir reden über bewusste Ernährung, über bewusstes genießen.

Doch seit einiger Zeit bemerke ich immer wieder, dass bewusstes Fotografieren leider zu kurz kommt.

Zu groß ist einfach die Versuchung, Alles und Jeden mit der Kamera im Smartphone festzuhalten.

Sicher ist es manchmal sinnvoll etwas "mal eben kurz" zu knipsen - problematisch ist nicht das Bild an sich, sondern vielmehr die inflationäre Nutzung des Mediums FOTOGRAFIE um seines Selbstzweckes wegen.

 

Früher waren Bilder immer etwas Besonderes - eine gute Kamera hatte nicht jeder und das Entwickeln der Filme nahm Zeit und noch mehr Geld in Anspruch.

So selektierte sich die Fotografie schon über diese oben gennanten Gegebenheiten.

 

Es war immer etwas Besonderes - dieses glatte Papier, voller Glanz!

Mit dem Aufkommen der Digital-Fotografie änderte sich etwas - auf einmal war man nicht mehr auf die Entwicklung der Filme angewiesen. 

Vor einigen Jahren dann, kamen die Smartphones auf - die Kameras wurden immer besser und die Leute begannen alles festzuhalten. Hier ein kurzes Bild, dort ein kleiner Schnappschuss.

Dass man sich die Bilder fast nie mehr ansieht - geschenkt!

 

Meiner Meinung war die Zeit der Bilder vielleicht keine Bessere, aber mit Sicherheit eine Ästhestischere. Das Bild diente immer dem Einfangen von etwas Besonderem.

Man maß dem Bild eine Bedeutung bei - einen ganz persönlichen Wert.

In der heutigen, schnellen Zeit wir mehr fotografiert, mit Apps bearbeitet - aber leider meist ohne den Wert, auf den es ankommt.

 

Lassen Sie uns die Uhren ein klein wenig zurück drehen - in dem der Wert der Fotografie nicht in der Menge der Bilder gemessen wurde, sondern in deren Qualität und Aussage.



Darum geht es mir - Es sind unsere Bilder! Voll mit unseren Werten!